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Wohnen im Neubaugebiet: Raus aus Sandwüste rein ins individuelle Gartenvergnügen

Für Menschen mit grünem Daumen ist er unerlässlich: der Garten. Er ist immer auch ein Stück gewonnener Lebensraum, den sie nach ihren Anforderungen und Wünschen gestalten können.


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Jeder Garten bietet eine ganz eigene Ausgangssituation. Vor allem Gärten in Neubaugebieten sind anfangs eigentlich nicht wirklich vorhanden. Was sich nach viel Arbeit anhört, bietet aber auch eine ganze Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten.

So sollte es losgehen

Um die unebene Fläche, die ein Garten in einem Neubaugebiet in der Regel aufweist, zunächst einmal auf ein Niveau zu bringen, hilft Ihnen ein angemieteter Radlader dabei, die Kraterlandschaft zu beseitigen. Ist dies geschehen, können Sie sich an die Gartenplanung machen: Wo soll was hin? Wie gestalte ich die Abgrenzung zu den Nachbarn? Was brauche ich: Spielplatz, Nutzbeete oder Gartendusche? Möchte ich einen Teich? Für eine erste Ideenfindung eigenen sich Gartenbücher und Fachmagazine, um sich einen ersten Überblick über die Möglichkeiten zu verschaffen. Auch der Besuch in sogenannten Offenen Gärten kann bei der Ideenfindung helfen. Eine enorme Rolle spielt natürlich auch der Platz, den man zur Verfügung hat. 800 Quadratmeter können weitaus einfacher gestaltet werden als nur 200. Machen Sie sich in jedem Fall Skizzen, was wo hin soll. So behalten Sie den Überblick – einen Garten völlig neu zu gestalten, kann einschüchternd sein.

Vor der Neuanlage des Gartens sollten Sie vor allem die folgenden Punkte beachten:

Der Garten sollte zum Haus passen

Damit Haus und Garten eine optische Einheit bilden, sollten Sie Ihren Garten nach dem Stil Ihres Hauses gestalten. Wer sich also ein romantisches Bauernhaus errichtet hat, ist angehalten, auch den Garten in diesem Stile zu gestalten. Eine strenge Linienführung beispielsweise wäre hier unangebracht. Ein modernes Haus darf ruhig auch einen modernen Garten mit minimalistischen Elementen und einem cleanen Look haben.

Die Auswahl der Pflanzen

Die Auswahl der Pflanzen ist maßgeblich für die Art und Weise, wie sich das Gartengestaltungskonzept Ihres Gartens entwickeln wird. Zunächst sollten Sie die größeren, höheren Pflanzen und Bäume auswählen. Hier sollten Sie unbedingt die Höhenangaben bedenken. Es gibt mittlerweile viele schöne Sorten, die den heutigen, eher kleineren Gartengrößen entgegenkommen und nicht so sehr ausufernd wachsen. Auch bei den Sträuchern sollten Sie lieber solche auswählen, die die Zwei- bis Drei-Meter-Marke nicht überschreiten. In der Planung weiter kommen wir zu den Rosen, Stauden, Einjährigen und Zwiebelgewächsen. Für die Auswahl an Stauden und anderen kleineren Pflanzen gelten die beiden sehr gegensätzlichen Mottos: „Weniger ist mehr“ und „Klotzen statt kleckern“. Was sich nach einem Widerspruch anhört, löst sich sogleich auf. Wählen Sie wenig verschiedene Pflanzen. Kaufen Sie dafür von den wenigen Sorten aber mehr und setzen Sie diese in größeren Gruppen zusammen. Merke also: 20 verschiedene Stauden lassen die Beete viel hektischer wirken als nur vier oder fünf verschiedene Sorten. Das Auge wird nicht überfordert und es bringt Ruhe in die Beete.

Viele Ideen, wenig Platz

Wer für den neuen Traumgarten im Neubaugebiet nur wenig Platz zur Verfügung hat – wir sprechen hier von 100 bis 400 Quadratmetern, der sollte genau planen. Clevere Raumspar-Ideen sind gefragt. So kann zum Beispiel eine Terrasse mit großen Platten (1 x 1 Meter) eine viel großzügigere Wirkung entfalten als kleine Platten. Planen Sie nicht zu viele Beete ein. Sie begrenzen den Platz unnötig. Setzen Sie lieber Akzente mit vereinzelten Beeten. Ein künstlich angelegtes Beet als Hang in einer Ecke des Gartens schafft viel Raum für Stauden und andere hübsche Bodendecker.

Der geeignete Sichtschutz zum Nachbarn

So gern man seinen Nachbar auch haben mag, einen Sichtschutz sollte man schon haben, um das eigene Grundstück klar abzugrenzen und sich selbst vor neugierigen Blicken zu schützen. Zäune bieten hier eine gute Möglichkeit. Zum Thema Zäune könnte man an dieser Stelle ellenlange Texte schreiben. Hier gibt es Zäune aus Kunststoff, Metall, Maschendraht oder Aluminium. Um es aber auf den Punkt zu bringen: Auch der Zaun sollte zum Stil des Hauses passen. Was nützt ein schöner verschnörkelter Holzzaun, wenn er nicht zum modernen Glashaus passt? Wer sich und seinen Garten über einen Gartenzaun hinaus schützen möchte, der kann zu verschiedenen Möglichkeiten greifen, einen Sichtschutz zu erreichten. Hier gibt es diverse Materialien und Ausführungen: Holz, Weide, Bambus oder Stoff. Wer den Sichtschutzzaun etwas aufpeppen will, stellt einfach Blumenkästen davor. Rankpflanzen wie die Clematis oder Efeu lassen diese Elemente nicht so statisch aussehen und lockern das Bild auf. Informieren Sie sich im Baumarkt, was möglich ist und welche Ausführungen Ihren Vorstellungen am ehesten entsprechen. Sonnensegel oder Markisen an Terrassen schützen vor allem von oben vor ungewollten Blicken.

Wir sind für Sie da!

Wenn Sie Beratung bei der finanziellen Umsetzung Ihres Gartenprojektes brauche, sprechen Sie uns gern an. Die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach hilft Ihnen weiter, wenn es um Ihr häusliches Wohl geht.

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