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Wohnraum finanzieren: so gelingt es!

Warum mieten, wenn Sie auch besitzen können? Wenn Sie sich diese Frage schon einmal gestellt haben, dann ist es jetzt Zeit, in die Planungsphase zu gehen. Mitunter am wichtigsten ist dann die Frage, wie Sie sich Ihren Wohn(t)raum realisieren können: Habe ich genug Erspartes? Benötige ich ein Darlehen? Und was ist, wenn ich kein Eigenkapital für meine Immobilienfinanzierung habe? Alle Antworten auf Fragen wie diese finden Sie hier.


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Wohnraum finanzieren

Die richtige Vorgehensweise bei der Immobilienfinanzierung

Bevor Sie die konkrete Finanzierung planen, ist es wichtig zu wissen, wie viel Haus Sie sich überhaupt leisten können. Dies können Sie schnell und einfach über Immobilienrechner erfahren, die Sie zuhauf im Internet finden. Wenn Sie derzeit Mieter sind, dann ist ein Kaufen-oder-Mieten-Rechner eine gute Möglichkeit, um abzuschätzen, welche Möglichkeit für Sie besser ist.

Haben Sie erst einmal geklärt, wie hoch Ihr Darlehen ungefähr sein kann, können Sie sich um die konkrete Finanzierung kümmern. Hier stehen Ihnen mehrere Optionen zur Verfügung. Welche das sind, gehen wir nun einzeln durch.

Was Sie aber unbedingt berücksichtigen sollten ist, dass ein Bankdarlehen nicht die Nebenkosten abdeckt. Zu den Nebenkosten zählen die Notarkosten, der Grundbucheintrag, die Grunderwerbsteuer sowie gegebenenfalls die Maklergebühren. In Bayern betragen die Nebenkosten etwa 8,5 Prozent des Kaufpreises.

Einfaches Annuitätendarlehen für Ihre Traumimmobilie

Wenn jemand sagt, er habe von der Bank ein Darlehen für seine Immobilienfinanzierung erhalten, dann handelt es sich in der Regel um ein Annuitätendarlehen. Dieses ist deshalb so beliebt, da die Raten, auch Annuitäten genannt, immer gleich hoch bleiben. Das verschafft Planungssicherheit. Außerdem bestimmen Sie selbst über die Laufzeit und Sie können auch Sondertilgungen vornehmen.

Sie sollten dabei die aktuelle Niedrigzinsphase nutzen. Konkret bedeutet das, dass Sie für einen längeren Zeitraum den Sollzinssatz festschreiben können. Steigt der Sollzins in dieser Zeit, sind Sie nicht davon betroffen. Genau deshalb sind Anlagen in Immobilien aktuell so beliebt.

Eine Rate besteht aus zwei Teilen, nämlich einem Tilgungs- und einem Zinsanteil. Da bei längeren Sollzinsbindungen der Darlehenszins steigt, sollten Sie in dieser Phase der Darlehensrückzahlung den Tilgungsanteil Ihrer Raten erhöhen. So reduzieren Sie Ihre Restschuld nicht nur schneller, sondern sparen eben auch Darlehenszinsen. Der Darlehenszins ist jener Betrag, den Sie an die Bank zusätzlich zum erhaltenen Darlehen zahlen müssen. Er ist quasi der Preis dafür, dass die Bank Ihnen ein Darlehen gibt.

Niedriger Zinssatz durch Anschlussfinanzierung

So plan- und berechenbar ein Annuitätendarlehen während dem Zeitraum des Sollzinssatzes auch ist – was nach dieser Zeit passiert, lässt sich nicht voraussagen. Um mehr Planbarkeit zu haben, können Sie das Münchener Forwarddarlehen für die Anschlussfinanzierung nutzen. Hierbei handelt es sich um ein Darlehen, für das Sie bis zu fünf Jahre vor Ablauf der Sollzinsbindung die günstigen Sollzinsen quasi verlängern können.

Schauen wir uns das anhand eines Beispiels an: Angenommen vier Jahre vor dem Ende der Sollzinsbindung beträgt der Sollzins 0,9 Prozent. Das ist sehr niedrig und es ist wahrscheinlicher, dass der Zinssatz steigt als dass er weiter sinkt. Sie können natürlich spekulieren, dass der Sollzins trotzdem noch sinkt. Allerdings ist es eine Überlegung wert, sich diesen Zinssatz zu sichern und ein Forwarddarlehen abzuschließen. Denn sollte nach Abschluss des Forwarddarlehens der Sollzins steigen, sind Sie nicht davon betroffen.

Ins Eigenheim ohne Eigenkapital – geht das?

Gerade junge Leute, die erst mit dem Berufsleben begonnen haben und sich eine eigene Wohnung oder gar ein eigenes Haus leisten möchten, verfügen in der Regel über kein oder nur wenig Eigenkapital. Dies ist insofern nicht ideal, da es gänzlich ohne Eigenkapital schwierig ist, ein Darlehen zu erhalten. Generell gilt als Faustregel, dass Sie mindestens die Nebenkosten decken können, idealerweise sogar zwischen zehn und 15 Prozent des Kauf- oder Baupreises.

Außerdem müssen Sie bedenken, dass die Zinsen steigen, je weniger Eigenkapital Sie einbringen können. Denn mit so einem Szenario geht ein höheres Risiko für Banken einher. Die höheren Zinsen dienen also der Absicherung der Geldgeber.

Wenn Sie also nicht sofort in ein Eigenheim ziehen wollen, ist es ratsam, zunächst Eigenkapital anzusparen. Auch ein Bausparvertrag ist eine Überlegung wert.

Vielfalt bei der Immobilienfinanzierung: Noch Fragen?

Wie Sie sehen führen mehrere Wege in Ihr Eigenheim. Ob Darlehen oder Anschlussfinanzierung – der Traum vom Eigenheim kann Realität werden. Bei der genossenschaftlichen Beratung der VR Bank Metropolregion Nürnberg eG, Niederlassung VR Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach können Sie dann noch all Ihre offenen Fragen klären. Und dann steht wirklich nichts mehr zwischen Ihnen und Ihren eigenen vier Wänden.

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