Immobilien

Altersgerecht Wohnen: Mit einer Pflegeimmobilie schon jetzt punkten

Wir zeigen Ihnen, was Sie schon jetzt tun können, um zum einen monetär für das Alter vorzusorgen und zum anderen später in einer passenden, altersgerechten Immobilie zu wohnen.


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Zu allererst: Machen Sie sich frühzeitig Gedanken, wie Sie im Alter wohnen wollen! Spielen Sie gleichzeitig mit dem Gedanken eine ordentliche Altersvorsorge zu haben? Dann kann eine Pflegeimmobilie genau das Richtige für Sie sein.

Pflegeimmobilie: Was ist das eigentlich?
Pflegeimmobilien sind spezielle Apartments, die sich in Alters-/Pflegeheimen, Wohnheimen mit angeschlossener Pflege oder in gemischten Heimen aus Wohnheim (betreutes Wohnen) und Pflegeheim befinden.

Wer hätte es geahnt: Der Bedarf an dieser Art von Immobilien steigt, aufgrund des demografischen Wandels. Pflegeimmobilien werden daher immer beliebter. Denn auch, wenn man noch keinen eigenen Bedarf für ein solches Apartment hat, kann man in eine oder mehrere Einheiten investieren, um sich ein schönes Polster fürs Alter anzusparen. Derzeit erzielen Käufer eines Pflegeappartements gewöhnlich Renditen von vier bis sechs Prozent. Die stabile Konjunkturlage ermöglicht es, diese Renditen über einen langen Zeitraum zu erzielen.

Tipps für den Kauf einer Pflegeimmobilie
Eine sinnvolle, aber auch lukrative Geldanlage ist der Erwerb einer Pflegeimmobilie. Sie bietet zum einen Sicherheit für den Ruhestand, weil man hier später selbst drin wohnen kann und zum anderen stellt sie eine neue Form der Altersvorsorge dar – sofern man sich frühzeitig damit auseinandersetzt. Um die erhoffte Rendite mit der Pflegeimmobilie zu erhalten, ist eine zukunftsorientierte und gut durchdachte Planung unerlässlich. Deshalb ist es erforderlich, diese Form der Geldanlagen mit der nötigen Sorgfalt zu betrachten.

Zunächst sollten die eigenen finanziellen Möglichkeiten geprüft werden. Dabei sollte man die monatlichen Kosten den Einnahmen durch eine Pflegeimmobilie gegenüberstellen. So erfahren Sie, wie hoch Ihre monatliche Rate für den Kredit sein darf.

Der Kaufpreis an sich hängt vor allem von der Größe und Lage der Immobilie sowie der Ausstattung ab. Appartements in größeren Ballungszentren kosten oft mindestens 200.000 Euro. Kleine Wohneinheiten in ländlichen Gebieten sind bereits für rund 80.000 Euro zu haben. Doch Achtung! Auch die Nebenkosten der Immobilien sollten beim Kauf nicht unterschätzt werden. Die Nebenkosten setzen sich aus der Grunderwerbsteuer und der möglichen Maklercourtage sowie Notar- und Gerichtsgebühren zusammen.

Gehen Sie also frühzeitig zu einem unserer Finanzexperten und lassen Sie Ihre finanzielle Situation prüfen. Nur so können wir gemeinsam abschätzen, ob eine Pflegeimmobilie Sinn macht.

Die Vorteile einer Pflegeimmobilie
Der Erwerb einer Pflegeimmobilie bietet zahlreiche Vorteile. Wer sich für den Kauf entscheidet, kann mit langfristigen Mieteinnahmen rechnen. Da die Vermietung nicht an Privatpersonen erfolgt, sondern an den Betreiber des Pflegeheims, werden Mietverträge meist auf 20 Jahre mit einer Indexmiete (jährliche Mietanpassung) abgeschlossen. Ein weiterer Vorteil dabei: Der Investor trägt dabei kein Miet¬ausfall¬-Risiko, wenn das Appartement vorübergehend leer steht. Auch beim Kaufpreis können Sie sparen: Pflegeimmobilien werden i. d. R. direkt vom Bauträger und damit provisionsfrei erworben.

Auch steuerlich lässt sich einiges einsparen: Abzugsfähig sind – wie auch bei anderen Wohnimmobilien – Abschreibungen auf die Immobilie (2 % pro Jahr) sowie Zinsen bei einer Fremdfinanzierung. Möblierte Appartements sind zusätzliche Steuerspar-„Oasen“. Über 10 Jahre kann das bewegliche Inventar steuerlich abgesetzt werden.

Auch staatliche Förderungen bestehen für bestimmte Pflegeimmobilien. Das sind zum Beispiel stationäre Pflegeeinrichtungen, Hospize, Behindertenwohnheime und psychiatrische Einrichtungen. Kann der Mieter seine Miete einmal nicht zahlen oder das Appartement steht ganz leer, übernimmt der Staat die Miete, d. h. die Förderung kommt dem Betreiber zugute und dieser hat damit ein geringeres Insolvenzrisiko. Wer sich doch einmal für den Verkauf seiner Immobilie entscheidet, wird mit Sicherheit gewinnbringend verkaufen. Aufgrund der Marktbedingungen ist es sehr wahrscheinlich, dass der Wert der Immobilie über die Jahre steigen wird. Achtung: erst nach der zehnjährigen Spekulationsfrist ist ein eventueller Gewinn aus dem Verkauf steuerfrei.

Der wohl größte nicht-monetäre Vorteil, der sich mit dem Erwerb einer Pflegeimmobilie ergibt, ist das eigene Wohnrecht des Investors. Es ist möglich ein erworbenes Appartement für sich selbst oder seine Familienangehörigen zu nutzen. Die eigenen Unterhaltskosten sind dann mit der weiterhin vom Betreiber gezahlten Miete verrechenbar. Tritt also einmal der Fall ein, dass man in eine altersgerechte Wohnung umziehen muss, hat man sie direkt zur Hand. Gerade in Zeiten von Wohnungsnot und fehlenden Plätzen in Wohnheimen etc. ist das Gold wert.

Fazit: Pflegeimmobilie ja oder nein?
Wenn Sie vorausschauend denken, ist eine Investition in eine Pflegeimmobilie eine gute Kapitalanlage. Die Risiken (bspw. drohende Mietausfälle) sind gering. Die Vorteile, wie u. a. hohe Renditen, Ansprüche wie das bevorzugte Belegungsrecht oder der geringe Verwaltungsaufwand, überwiegen. Wenn auch Sie über den Erwerb eines Appartements nachdenken, sprechen Sie uns einfach an. Wir helfen Ihnen bei der Entscheidungsfindung und loten Ihren finanziellen Rahmen aus.

VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG hilft Ihnen gerne

Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf und verschaffen Sie sich einen ersten Überblick über Ihre Möglichkeiten.

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